Auf der ersten Spur – Dem Himmel so nah 

Sonntagmorgen, 05:40 Uhr. Der Wecker klingelt. Nicht aus Versehen. Nein. Er wurde willentlich durch mich auf diese schon fast unmenschliche Uhrzeit gestellt. Eine Stunde später, ohne Kaffee intus (!), stehen mein Partner und ich schon in der Weisshornbahn und fahren mit rund 100 anderen Schneesportverrückten in Richtung Weisshorngipfel. Dort erwartete uns ein Sonnenaufgang, der seinesgleichen sucht. Bei dieser Reizüberflutung kollabieren einem die Synapsen. Ich übertreibe nicht. Seht selber:

Die erste Spur – ein Angebot, welches die Arosa Bergbahnen den Einheimischen und Touristen bereitstellen. Jeden Sonntag, ab Februar bis Anfang April und bei guter Witterung, hat man die Möglichkeit, den Sonnenaufgang auf dem Weisshorn zu geniessen und zu bewundern. Anschliessend kann man die jungfräulichen Pisten zum Skifahren und Snowboarden benutzen. Die zweite Sektion der Weisshornbahn fährt durchgehend von der Mittelstation zum Weisshorngipfel. Im Klartext bedeutet dies, dass rund 100 Schneesportbegeisterte sich die zwei Pisten, welche vom Weisshorn zur Mittelstation führen, teilen. Noch klartextiger: Man ist quasi alleine und kann die Pisten voll und ganz auskosten. Ein Traum für jeden Skifahrer und Snowboarder. Auch wenn das Aufstehen in der Herrgottsfrühe im ersten Moment nicht sehr grossen Spass macht (das ist übrigens die Untertreibung des Jahres), wird man doch phänomenal grosszügig entschädigt.

Jene, die nicht gerne Schneesport betreiben, können nach dem Sonnenaufgang, ab 7:30 Uhr, das Gipfelrestaurant besuchen. Es gib also auch ein Alternativprogramm. Das kommt meinem Partner und mir selbstverständlich nicht in den Sinn. Wir haben keine Zeit, um Kaffee zu trinken. Die Pisten erwarten uns und wir sind nicht mehr aufzuhalten. Ab 9:00 Uhr füllen sich dann die Pisten und das ausgelassene Skifahren hat ein Ende. Dann beginnt der gemütlichere Teil des Tages.

Für alle, die in dieser Saison noch die Möglichkeit haben, das Wochenende in Arosa zu verbringen: Überwindet euren inneren Schweinehund! Steht in der Früh auf und geniesst das wundervolle Naturschauspiel inmitten der Graubündner Bergen. Es lohnt sich – versprochen!

Fahrzeiten und weitere Infos findet ihr hier.

PS: Wir waren am Sonntag, 26.2.17, mit von der Partie.

 

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